Nachdem wir mit der Nachbereitung des Wiesenrock Festivals fertig waren stand auch schon unsere nächste Pflichtveranstaltung des Festival-Sommers ins Haus: 

Woodlight

Doch beginnen wir am Anfang. Das vom akw (alternative kulturwerkstatt schwaz) veranstaltete Konzert im Schwazer Silberwald verbindet ähnlich dem Wiesenrock, Natur und Kultur. Highlights dieses Jahres waren neben einem vielfältigen und gut ausgewähltem Line-Up, eine Parcours-Einlage, Lesungen von Poetry Slam Veteranen und das namensgebende Licht im Walde. Was aber das Woodlight noch dazu zu einem unserer Pflichttermine machte ist folgendes: zum Orga-Team zählt einer unserer ehemaligen Mitstudenten, Adrian Salchner. Der arbeitet auch ganz, rein zufällig noch im gleichen Gebäude wie wir. Ich glaube er schaut mir sogar gerade beim Tippen über die Schultern. Dieser Blogbeitrag kann also ganz und gar objektiv gesehen werden.

#notinflunced oder so…

Aber im Ernst: das Woodlight strömte nur so vor guter Stimmung, Partylaune und guter alternativer Musik. Strömte ist auch wiederum eine gute Umschreibung dafür wie sich das Wetter entwickelte…

Regen wie aus Eimern: check. Hagel: check. Wasserwand: check. Windböen: check. Wer auch immer die möglichst schlimmste Wettercheckliste für ein Outdoorevent konzipiert hatte, hatte an diesen anderthalb Stunden des Woodlight seine größte Freude. Doch (fast) niemand hat das Gelände verlassen und jeder tat sein bestes um die Stimmung auf 11 zu drehen, spontane Wassersportwettbewerbe miteingenommen.

Und dann nachdem jeder ungefähr den gleichen Wasserpegel in den Schuhen hatte, die ersten Behelfsbrücken in Form von Paletten ausgelegt waren und die Generatoren und Technik endlich wieder anliefen, war es so weit: die Party begann zum zweiten Mal. Keine Band fiel aus und der Timetable wurde wieder eingeholt. Tanzen, schwanken, Disco, Cocktails, Shots und Bier. Adrian, es war uns ein Fest und wir freuen uns schon auf das nächste Woodlight!